Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer in den USA
Das Bundesgesetz zur Barrierefreiheit (ADA) legt einen stufenlosen Standard für Hotels, Nahverkehr und Veranstaltungsorte fest. Der National Parks Access Pass ist lebenslang kostenlos. New York ist die erste US-Stadt, die hier ausführlich behandelt wird.
Drei Dinge, die Sie über Rollstuhlreisen in den USA wissen sollten: Hotels, öffentlicher Nahverkehr und Bundeseinrichtungen teilen einen stufenlosen gesetzlichen Standard; der National Parks Access Pass gewährt Gästen mit Behinderung lebenslang freien Eintritt zu Bundeseinrichtungen; und die meisten großen Museen bieten ein kostenloses Begleitticket sowie eine kostenlose Rollstuhlleihe vor Ort.
Was im ganzen Land gleich ist
Hotels müssen einen Anteil der Zimmer mit ebenerdiger Dusche und Haltegriffen anbieten. Neubauten haben einen stufenlosen Eingang und mindestens einen behindertengerechten Parkplatz nahe der Tür. Hotelketten geben die genauen Barrierefreiheits-Merkmale pro Zimmertyp direkt bei der Buchung an.
Stadtbusse sind im ganzen Land stufenlos, mit ausfahrbarer Rampe und Absenkfunktion als nationaler Standard. Die Barrierefreiheit in U-Bahn und Stadtbahn unterscheidet sich von Stadt zu Stadt: New York liegt bei rund 34 Prozent, während neuere Systeme in Washington DC und an der Westküste nahe an 100 Prozent kommen.
Bundeseinrichtungen, also Smithsonian-Museen, die National Mall sowie Nationalparks und Monumente, sind nach einem strengen bundesweiten Barrierefreiheits-Standard gebaut. Die meisten Nationalparks verleihen auf Anfrage einen geländegängigen Rollstuhl und erlassen für Inhaber des Access Pass und ein Fahrzeug die Eintrittsgebühr.
Karten und Pässe, die sich lohnen
Der America the Beautiful Access Pass (Pass für Bundeseinrichtungen) gewährt dem Inhaber und einem Fahrzeug lebenslang freien Eintritt in alle gebührenpflichtigen Bundeseinrichtungen. Er wird vor Ort in jedem teilnehmenden Park oder per Post mit Nachweis einer dauerhaften Behinderung kostenlos ausgestellt. Der Pass halbiert zudem Campingplatz- und Servicegebühren.
In den großen Metropolen gibt es zusätzliche städtische Ermäßigungskarten. In New York existiert IDNYC, die Einwohnern (nicht Touristen) eine einjährige Gratis-Mitgliedschaft in den meisten großen Museen ermöglicht. Eine einheitliche nationale Behindertenkarte gibt es nicht; Veranstaltungsorte akzeptieren den Behindertenausweis des jeweiligen US-Bundesstaats, ein ärztliches Attest oder schlicht die eigene Angabe.
Wie es in diesem Reiseführer weitergeht
New York ist die erste US-Stadt, die wir hier ausführlich abdecken: die zentrale Stadtseite, die Übersicht zu Ermäßigungen für Menschen mit Behinderung und zehn der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit jeweils einer eigenen Seite zur Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer. Weitere US-Städte folgen im gleichen Aufbau.
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Quellen:
- MTA accessibility hub (geprüft am )
- IDNYC, free museum memberships (geprüft am )
- Statue of Liberty, fees (NPS) (geprüft am )
- Accessibility of the MTA (Wikipedia, Tier C fallback) (geprüft am )