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Fischerbastei: Barrierefreiheit im Rollstuhl

Was die Bastei auf der eigenen Seite zur Ticketregelung veröffentlicht, was auf den unteren Terrassen funktioniert und warum die oberen Türmchen für Rollstuhlfahrer derzeit nicht erreichbar sind.

Fischerbastei im Rollstuhl, kurz gesagt: Die unteren Terrassen sind für alle frei und zugänglich, die oberen Türmchen kosten 1 700 HUF und sind für Besucher mit Behindertenausweis und Begleitperson frei, doch zu den oberen Türmchen gibt es keinen Aufzug. Die Burgbergstandseilbahn vom Adam-Clark-Platz ist der stufenlose Weg auf den Berg.

Weiter unten: was die Bastei auf der eigenen Seite zur Ticketregelung veröffentlicht, das Panorama-Erlebnis auf der unteren Ebene und wie sich das Kopfsteinpflaster des umliegenden Burgviertels unter Rädern verhält.

Barrierefreiheit auf einen Blick

Details zur Barrierefreiheit
MerkmalDetailsStatus
Zugang zur unteren Terrasse
Für alle frei und ohne Ticket zugänglich
Barrierefreiheit bestätigt
Zugang zu den oberen Türmchen
Vor Ort 1 700 HUF; kein Aufzug zu den oberen Türmchen
Barrierefreiheit bestätigt
Ticket für Besucher mit Behinderung
Frei mit Behindertenausweis und Begleitperson
Barrierefreiheit bestätigt
Ticket für Begleitperson / Betreuung
Frei, wenn sie einen Besucher mit Behindertenausweis begleitet
Barrierefreiheit bestätigt
Stufenloser Weg auf den Burgberg
Burgbergstandseilbahn vom Adam-Clark-Platz; die Bastei ist von der oberen Station ein kurzer, flacher Roll-Weg
Teilweise bestätigt

Auf den Berg kommen

Die Fischerbastei liegt im Burgviertel nahe dem Burgpalast Buda. Die Burgbergstandseilbahn ist der übliche stufenlose Weg nach oben: eine kurze Seilbahnfahrt vom Adam-Clark-Platz am Fuß der Kettenbrücke zum Palastvorplatz oben. Von der oberen Station der Standseilbahn ist der Weg zur Bastei ein flacher Spaziergang an der Matthiaskirche vorbei über überwiegend glatten Belag, mit einem kurzen Kopfsteinpflasterstück an der Kirchenmauer, das Achtsamkeit verlangt.

Was frei ist und was ein Ticket braucht

Die unteren Terrassen der Bastei sind für alle frei und ohne Ticket zugänglich. Sie geben den Postkartenblick auf das Parlament jenseits der Donau, besonders zur goldenen Stunde, und sind der Teil der Bastei, dessentwegen die meisten Rollstuhlbesucher tatsächlich kommen.

Die oberen Türmchen kosten vor Ort 1 700 HUF (nur per Karte). Auf der eigenen Seite der Bastei steht 'Free Entry for: Disabled with ID & Carer', daher zahlen ein Rollstuhlbesucher mit Behindertenausweis und seine Begleitperson für den Zugang zu den oberen Türmchen nichts. Der Haken: Zu den oberen Türmchen gibt es keinen Aufzug, so dass das kostenlose Ticket Rollstuhlfahrern den Blick in der Praxis nicht eröffnet.

Was Sie von den unteren Terrassen tatsächlich sehen

Die Bastei wurde zwischen 1895 und 1902 nach einem Entwurf von Frigyes Schulek im neoromanischen Stil errichtet. Ihre sieben Türmchen stehen für die sieben Magyaren-Fürsten, die Ungarn 895 begründeten. Von den unteren Terrassen reicht das Panorama über die Donau direkt zum Parlamentsgebäude und nördlich zur Margitsziget. Steinbänke laden zum Verweilen ein; der Belag ist überwiegend ebener Pflaster.

Öffnungszeiten

Die Bastei ist 365 Tage im Jahr geöffnet. Die Sommerzeiten (1. Juni bis 30. September) reichen für die ticketpflichtigen oberen Türmchen von 9:00 bis 21:00 Uhr; die unteren Terrassen sind länger geöffnet, weil es kein Tor gibt. Frühling und Herbst schließen früher um 19:00 Uhr, der Winter ebenso. Die unteren Terrassen sind am späten Nachmittag am schönsten, wenn die Sonne die Pester Seite trifft.

Rund um die Bastei

Die Matthiaskirche steht neben der Bastei am selben Dreifaltigkeitsplatz. Ihr Haupteingang hat Stufen; der Besuchereingang für Rollstuhlfahrer liegt seitlich und sollte mit dem Kirchenpersonal abgesprochen werden. Die Straßen unmittelbar um die Bastei sind teils kopfsteingepflastert und uneben. Die Restaurants und Cafés des Burgviertels liegen einen kurzen flachen Roll-Weg landeinwärts von den unteren Terrassen der Bastei entfernt.

Eckdaten

Adresse: Szentháromság tér, 1014 Budapest. Burgviertel Buda, Bezirk I.

Erbaut 1895 bis 1902 von Frigyes Schulek; sieben Türmchen für die sieben Magyaren-Fürsten.

Untere Terrassen: frei, zugänglich, kein Ticket erforderlich.

Obere Türmchen: 1 700 HUF; frei mit Behindertenausweis und Begleitperson; kein Aufzug.

Nächste stufenlose Route: Burgbergstandseilbahn vom Adam-Clark-Platz; der BKK-Bedarfsshuttle als Alternative ohne Kopfsteinpflaster.

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Quellen: