Barrierefreie Hotels in Madrid
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Barrierefreie Hotels in Madrid
Auf einen Blick
- Neuere Linien der Metro de Madrid bieten die verlässlichste Erschließung mit Aufzügen.
- EMT-Busse sind niederflurig und besitzen Rampen sowie ausgewiesene Rollstuhlflächen.
- Paseo del Prado, Gran Vía und Salamanca haben breite, meist glatte Gehwege.
- Plaza Mayor, La Latina und Lavapiés bringen Pflaster, schmale Gassen und unregelmäßige Bordsteine mit.
Barrierefrei unterwegs in Madrid
In Madrid, Spanien, ist die Metro hilfreich, aber nicht an jeder Station stufenlos. Neuere Linien und große Umsteigepunkte besitzen meist Aufzüge, während ältere Stationen im Zentrum eine zugängliche Route unterbrechen können. Die Stationsangaben der Metro de Madrid sollten vor der Abfahrt geprüft werden. EMT-Busse bilden mit Niederflurtechnik, Rampen und Rollstuhlflächen eine verlässliche Alternative.
Madrids Lage auf einer Hochebene ist günstiger als die Topografie vieler historischer Hauptstädte. Die langen Boulevards am Paseo del Prado, in Recoletos und an der Castellana sind überwiegend angenehm befahrbar. In der Altstadt ändert sich das Bild rasch: Die Plaza Mayor hat breite Zugänge, benachbarte Wege nach La Latina und Lavapiés enthalten jedoch Pflaster und schwierige Bordsteine.
Das passende barrierefreie Hotel in Madrid finden
Ein Hotel am Paseo del Arte, nahe Atocha oder rund um die Plaza de las Cortes schafft kurze Wege zum Prado, Reina Sofía, Thyssen-Bornemisza und Retiro. Breite Gehwege treffen hier auf gute Bus- und Bahnanschlüsse. Salamanca ist ebenfalls gut planbar und bietet glattere Straßen, liegt aber weiter von einzelnen Hauptsehenswürdigkeiten entfernt.
Sol und Gran Vía sind sehr zentral, doch der genaue Aufzugsweg der gewählten Metrostation muss geprüft werden. La Latina und Lavapiés bieten viel Atmosphäre, verlangen aber mehr Aufmerksamkeit für Steigungen, Belag und ältere Eingänge. Vom Hotel sollten Schwelle am Straßeneingang, Aufzugsmaße, Türbreiten, Bettfreiraum und Bewegungsfläche im Badezimmer schriftlich bestätigt werden.
Was Madrid für Rollstuhlfahrende besonders macht
Der Prado nutzt einen stufenlosen Eingang im modernen Erweiterungsbau und Aufzüge zwischen den Ausstellungsebenen. Das Reina Sofía verbindet Sabatini- und Nouvel-Gebäude über zugängliche Innenwege. Das Thyssen-Bornemisza besitzt einen ebenen Eingang am Paseo del Prado. Zusammen bilden die Häuser eine starke Kulturroute mit kurzen, überwiegend glatten Verbindungen.
Im Retiro führen breite befestigte Wege zum See und zum Palacio de Cristal, während einzelne Nebenpfade aus Kies bestehen. Der Königspalast bietet einen angepassten Eingang und Aufzüge entlang der wichtigsten Besuchsroute. Die nahe Plaza de Oriente eignet sich als Ruhepunkt. Beim Abstieg in Richtung Madrid Río sind die längeren Gefälle genauer zu beachten.